Titel: „Tutta effigies XX“. (Geschütztes Porträt XX).
Serie: „Tutta effigies“. (Geschütztes Porträt).
Technik: Öl, Acryl und Edelstahl auf Leinwand und Holz.
Maße: 1,25 x 90 x 12 cm
Jahr: 2024.
Unikat.
Die Werkgruppe der Gemälde der Ausstellung „IllI ET NOS“, _sie und wir_, umfasst drei thematische Schwerpunkte, die sich um das Porträt drehen: „Wir sind eine Zahl“, „Porträt und Geometrie“ und „Geschütztes Porträt“, unter Berücksichtigung von Aspekten wie Identität, urbanem Raum, Beziehungen zu anderen und Zeit.
Die in den Werken der Ausstellung porträtierten Figuren entstehen aus meinen Beobachtungen und Notizen des urbanen Raums, den ich täglich durchquere, wobei ich auch die vorhandene Geometrie berücksichtige, die gleichzeitig im von uns bewohnten Raum präsent ist.
Während wir uns im urbanen Raum bewegen, beim Interagieren oder Sozialisieren mit anderen, stoßen wir auf Ressourcen oder Mechanismen, um uns der Identität anderer zu nähern, sie zu erkennen, uns selbst zu erkennen, sie zu identifizieren oder uns selbst zu identifizieren. Wir alle können sie sein, und sie können wir sein, denn wir alle sind Teil dieser urbanen Umgebung, in der wir andere beobachten und in der wir beobachtet werden.
Auf den zuvor gemalten Porträts integriere ich verschiedene Stahlmittel, mit denen ich ihre Formalisierung verstärke. Diese Stahllösungen (eine Art dreidimensionale Zeichnung) erscheinen untergeordnet oder schwebend und ergänzen die Bildoberfläche. Aber der Stahl erfüllt auch eine andere Funktion: Er verleiht jedem Werk seine Form, sobald das für dieses Material typische Lichtblitzen erscheint, ein Lichteffekt, der sich bewegt, wenn wir uns von einem Ende zum anderen bewegen, während wir das Bild betrachten. Die Mischung der verschiedenen technischen Verfahren führt zu einem Bild, das auf halbem Weg zwischen Malerei und Skulptur liegt, wobei beide Disziplinen auf derselben Oberfläche koexistieren.