Titel: „Numerus sumus II“. (Wir sind eine Nummer II).
Serie: "Illi et Nos" _sie und wir_
Technik: Öl, Acryl und Methacrylat auf Leinwand und Holz.
Maße: 39,5 x 32 x 1,5 cm
Jahr: 2025.
Einzelstück.
Die Gemälde, die die Ausstellung „IllI ET NOS“ bilden, _sie und wir_, umfassen drei thematische Achsen, die sich um das Porträt drehen: „Wir sind eine Nummer“, „Porträt und Geometrie“ und „Geschütztes Porträt“, wobei Konzepte wie Identität, städtischer Raum, Beziehungen zu anderen und Zeit berücksichtigt werden.
Die in den Werken der Ausstellung dargestellten Charaktere entstehen aus den Beobachtungen und Notizen, die ich im städtischen Raum mache, den ich täglich durchquere. Dabei berücksichtige ich auch die vorhandene Geometrie, die gleichzeitig im Raum, den wir bewohnen, präsent ist.
Während wir uns im urbanen Raum bewegen, im Austausch oder in der Sozialisation mit anderen, begegnen uns Ressourcen oder Mechanismen, um uns der Identität der anderen anzunähern, sie zu erkennen, uns zu erkennen, sie zu identifizieren oder uns zu identifizieren. Wir alle können sie sein, und sie können wir sein, denn wir alle sind Teil dieses urbanen Umfelds, in dem wir andere beobachten und in dem wir beobachtet werden.
Auf die zuvor gemalten Porträts integriere ich verschiedene Stahlressourcen, mit denen ich ihre Formalisierung verstärke. Diese Stahllösungen (eine Art dreidimensionale Zeichnung) erscheinen untergeordnet oder schwebend und ergänzen die Bildfläche. Der Stahl erfüllt aber auch eine andere Funktion: Er verleiht jedem Werk seine Form, sobald der für dieses Material typische Lichtschimmer erscheint, ein Lichteffekt, der sich bewegt, während wir uns von einem Ende zum anderen bewegen, während wir das Bild betrachten. Die Mischung der verschiedenen technischen Verfahren führt zu einem Bild, das sich auf halbem Weg zwischen Malerei und Skulptur befindet, wobei beide Disziplinen auf derselben Oberfläche koexistieren.