Titel: „Geometría est Imago LXXV“. (Porträt mit Geometrie LXXV).
Serie: „Geometría est Imago“. (Porträt mit Geometrie).
Technik: Öl, Acryl und Edelstahl auf Leinwand und Holz.
Maße: 39,5 x 32 x 1,5 cm.
Jahr: 2024.
Einzelwerk.
Die Gemäldesammlung, aus der die Ausstellung „IllI ET NOS“, _sie und wir_, besteht, umfasst drei thematische Achsen, die sich um das Porträt drehen: „Wir sind eine Zahl“, „Porträt und Geometrie“ und „Geschütztes Porträt“, wobei Überlegungen wie Identität, städtischer Raum, Beziehungen zu anderen und Zeit berücksichtigt werden.
Die in den Werken der Ausstellung porträtierten Figuren entstehen aus meinen Beobachtungen und Notizen des städtischen Raums, den ich täglich durchquere, wobei ich auch die vorhandene Geometrie berücksichtige, die gleichzeitig in dem Raum vorhanden ist, den wir bewohnen.
Während wir uns im urbanen Raum bewegen, interagieren oder sozialisieren wir mit anderen. Dabei finden wir Ressourcen oder Mechanismen, um uns der Identität der anderen anzunähern, sie zu erkennen, uns selbst zu erkennen, sie zu identifizieren oder uns zu identifizieren. Wir alle können sie sein, und sie können wir sein, denn wir alle sind Teil dieser urbanen Umgebung, in der wir die anderen beobachten und beobachtet werden.
Auf die bereits gemalten Porträts integriere ich verschiedene Stahlressourcen, mit denen ich ihre Formalisierung verstärke. Diese Stahllösungen (eine Art dreidimensionale Zeichnung) erscheinen untergeordnet oder schwebend und ergänzen die Bildoberfläche. Aber der Stahl erfüllt auch eine andere Funktion: Er gibt jedem Werk Form, sobald der für dieses Material typische Lichtblitz erscheint, ein Lichteffekt, der sich bewegt, wenn wir uns von einem Ende zum anderen bewegen, während wir das Bild betrachten. Die Mischung der verschiedenen technischen Verfahren führt zu einem Bild, das auf halbem Weg zwischen Malerei und Skulptur liegt, wobei beide Disziplinen auf derselben Oberfläche koexistieren.