Titel: „Geometría est Imago LXXIV“. (Porträt mit Geometrie LXXIV).
Serie: „Geometría est Imago“. (Porträt mit Geometrie).
Technik: Öl, Acryl und Edelstahl auf Leinwand und Holz.
Maße: 39,5 x 32 x 5 cm.
Jahr: 2024.
Einzelstück.
Die Gemälde der Ausstellung „IllI ET NOS“, _sie und wir_, umfassen drei thematische Achsen, die sich um das Porträt drehen: „Wir sind eine Zahl“, „Porträt und Geometrie“ und „Bewahrtes Porträt“, wobei Konzepte wie Identität, urbaner Raum, Beziehungen zu anderen und Zeit berücksichtigt werden.
Die in den Werken der Ausstellung dargestellten Charaktere entstehen aus meinen Beobachtungen und Notizen des städtischen Raums, den ich täglich durchquere, wobei ich auch die vorhandene Geometrie berücksichtige, die gleichzeitig im Raum, den wir bewohnen, präsent ist.
Während wir uns im städtischen Raum bewegen, interagieren oder sozialisieren wir mit anderen und finden dabei Ressourcen oder Mechanismen, um uns der Identität der anderen zu nähern, sie zu erkennen, uns selbst zu erkennen, sie zu identifizieren oder uns zu identifizieren. Wir alle können sie sein, und sie können wir sein, denn wir alle sind Teil dieser urbanen Umgebung, in der wir andere beobachten und selbst beobachtet werden.
Auf die zuvor gemalten Porträts integriere ich verschiedene Stahlressourcen, mit denen ich ihre Formalisierung verstärke. Diese Stahllösungen (eine Art dreidimensionale Zeichnung) erscheinen untergeordnet oder schwebend und ergänzen die Bildoberfläche. Aber der Stahl erfüllt auch eine andere Funktion: Er verleiht jedem Werk seine Form, wenn der charakteristische Lichtglanz dieses Materials auftritt, ein Lichteffekt, der sich bewegt, wenn wir uns von einem Ende zum anderen bewegen, während wir das Bild betrachten. Die Mischung der verschiedenen technischen Verfahren führt zu einem Bild, das auf halbem Weg zwischen Malerei und Skulptur liegt, wobei beide Disziplinen auf derselben Oberfläche koexistieren.