Titel: „Geometria est Imago LXXIII“. (Porträt mit Geometrie LXXIII).
Serie: „Geometria est Imago“. (Porträt mit Geometrie).
Technik: Öl, Acryl und Edelstahl auf Leinwand und Holz.
Maße: 39,5 x 32 x 7 cm.
Jahr: 2024.
Einzelstück.
Die Gemäldesammlung der Ausstellung „IllI ET NOS“, _sie und wir_, umfasst drei thematische Achsen, die sich um das Porträt drehen: „Wir sind eine Zahl“, „Porträt und Geometrie“ und „Geschütztes Porträt“, wobei Konzepte wie Identität, städtischer Raum, Beziehungen zu anderen und Zeit berücksichtigt werden.
Die in den Werken der Ausstellung porträtierten Figuren entstehen aus meinen Beobachtungen und Notizen des städtischen Raumes, den ich täglich durchquere, wobei ich auch die vorhandene Geometrie berücksichtige, die gleichzeitig im Raum präsent ist, den wir bewohnen.
Während wir uns im städtischen Raum bewegen, interagieren oder sozialisieren wir mit anderen und finden Ressourcen oder Mechanismen, um uns der Identität der anderen zu nähern, sie zu erkennen, uns selbst zu erkennen, sie zu identifizieren oder uns selbst zu identifizieren. Wir alle können sie sein, und sie können wir sein, denn wir alle sind Teil dieser urbanen Umgebung, in der wir die anderen beobachten und in der wir beobachtet werden.
Auf die zuvor gemalten Porträts integriere ich verschiedene Stahlmaterialien, mit denen ich ihre Formalisierung verstärke. Diese Stahllösungen (eine Art dreidimensionale Zeichnung) erscheinen der Bildoberfläche untergeordnet oder schwebend und ergänzen sie. Der Stahl erfüllt aber auch eine weitere Funktion: Er gibt jedem Werk in dem Moment Form, in dem der für dieses Material typische Lichtschein erscheint, ein Lichteffekt, der sich bewegt, wenn wir uns von einem Ende zum anderen bewegen, während wir das Bild betrachten. Die Mischung der verschiedenen technischen Verfahren führt zu einem Bild, das auf halbem Weg zwischen Malerei und Skulptur liegt, wobei beide Disziplinen auf derselben Oberfläche koexistieren.