Titel: Memorabilia [Das erfundene Gedächtnis].
Serie: MEMORABILIA, Das erfundene Gedächtnis.
„Die Vergangenheit existiert nicht. Es existieren nur ihre unendlichen Darstellungen“
Ryszard Kapuscinski.
Die falsche Ruine als Metapher für die Konstruktion von Erzählungen aus einem angeblich wahren Ereignis. Die Realität in Frage stellen.
Autor: José Quintanilla.
Technische Daten:
Komplette Sammlung von 20 ikonischen Bildern aus der Serie "Memorabilia". Das erfundene Gedächtnis.
Inklusive gedrucktem Text mit Gold-Künstlerstempel.
Hahnemühle Baryt Metallic Papier 350 Gramm.
Jahr: 2019-2025.
Auflage, Produktion und Maße:
Limitierte, seriell und nummerierte Auflage, vom Künstler handsigniert und nummeriert.
Urheberrechtszertifikat.
Auflage 10 + 1 P.A.
Maße:
24 x 31 cm. (KASTEN)
Maße jedes gedruckten Bildes: 22 x 29 cm.
Sammlungen & Auszeichnungen:
Musee Georges Pompidou, Málaga.
Besondere Erwähnung PHotoEspaña bei den Premios Fundación Enaire 2021
Ausstellung im Centro de Arte Faro de Cabo Mayor in Santander
im Rahmen des PHotoEspaña Festivals 2021.
MEMORABILIA, Das erfundene Gedächtnis.
„Wenn dir die Vergangenheit nicht gefällt, ändere sie“ William L. Burton.
Unter den monumentalen Darstellungen wird die Ruine zum Schlüssel unseres kollektiven Gedächtnisses, zum Tor zu einer Traumwelt, die uns, wie Marc Augé sagte, in eine „reine Zeit, ohne Datum, aber mit Erinnerung“ versetzt. Ruinen bekräftigen die Wurzeln unserer Vergangenheit und festigen unsere heldenhaften Referenzen, und wenn diese nicht existieren, erfinden wir sie.
In dieser Arbeit spricht Jose Quintanilla über die falsche Ruine – auch Folly oder Caprice genannt –, die ab dem 18. Jahrhundert in den Landschaftsgärten der wohlhabenden europäischen Klassen in Mode kommt. Als Erzeuger von Gedächtnis auf Anfrage stellen sie die westliche Vision der Geschichte nach, klammern sich an eine heldenhafte Vergangenheit, die sich durch die Ankunft der industriellen Revolution und der Moderne bedroht fühlt, während sie gleichzeitig das Gewissen beruhigen, das durch die zunehmende Umweltzerstörung, die Überausbeutung natürlicher Ressourcen, die rücksichtslose Ausbeutung von Kindern und Sklaven und die Aneignung fremden Reichtums in den kolonisierten Gebieten gestört wird.
Das Projekt MEMORABILIA, das 2021 die Sondererwähnung von PhotoEspaña bei den ENAIRE-Fotopreisen erhielt und im selben Jahr in Santander im Rahmen des Festivals ausgestellt wurde, wird erstmals als Einzelausstellung in Madrid präsentiert, nachdem es auf Kunstmessen und an so emblematischen Orten wie dem Centre Pompidou in Málaga gezeigt wurde. Darüber hinaus hat der Künstler mehrere exklusive Werke für diese Ausstellung in der Galerie vorbereitet.
Quintanilla lädt uns ein, darüber nachzudenken, wie Geschichte und unser kollektives Gedächtnis durch wunderschöne Bilder konstruiert werden, die direkt aus der romantischen Ästhetik stammen und an denen er in den letzten Jahren gearbeitet hat. Eine sehr passende Reflexion in der aktuellen unsicheren politischen und ökologischen Situation.
© José Quintanilla / © DDR ART GALLERY
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