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José Quintanilla - #21 Memorabilia [Die erfundene Erinnerung]

José Quintanilla - #21 Memorabilia [Die erfundene Erinnerung]

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Titel: #21 #Memorabilia [Die erfundene Erinnerung].

Serie: MEMORABILIA, Die erfundene Erinnerung.

„Die Vergangenheit existiert nicht. Es gibt nur ihre unendlichen Darstellungen.“

Ryszard Kapuscinski.


Die falsche Ruine als Metapher für die Konstruktion von Erzählungen ausgehend von einem angeblich wahren Ereignis. Die Realität hinterfragen.

Autor: José Quintanilla.

Technische Daten:
Schwarz-Weiß-Film, Mittelformat Mamiya 6x7.
Abzug mit Pigmenttinten auf Hahnemühle barytiertem Metall-Baumwollpapier. Künstlerabzug.
Gerahmt in Vitrine, Mansonia-Leiste, entspiegeltes Museumsglas.


Jahr: 2019-2023.

Edition, Produktion und Maße:
Limitierte, serielle und nummerierte Auflage, vom Künstler handsigniert und nummeriert, Echtheitszertifikat.
Edition von 8 + 2 P.A.

Maße und Edition:

Limitierte Edition [2] Gedrucktes Bild von 60 x 48 cm. Gerahmt: 62 x 50 x 4 cm.

Limitierte Edition [3] Gedrucktes Bild von 80 x 100 cm. Gerahmt: 83 x 103 x 4 cm.

Limitierte Edition [3] Gedrucktes Bild von 122 x 160 cm. Gerahmt: 125 x 163 x 6 cm.

Sammlungen & Auszeichnungen:
Musée Georges Pompidou, Málaga.
Besondere Erwähnung PHotoEspaña bei den Fundación Enaire Awards 2021
Ausstellung im Centro de Arte Faro de Cabo Mayor in Santander
im Rahmen des PHotoEspaña Festivals 2021.

MEMORABILIA, Die erfundene Erinnerung.

„Wenn dir die Vergangenheit nicht gefällt, ändere sie“ William L. Burton.

Unter den monumentalen Darstellungen wird die Ruine zum Schlüssel unseres kollektiven Gedächtnisses, das Tor zu einer Traumwelt, die uns, wie Marc Augé sagte, in eine „reine Zeit ohne Datum, aber mit Erinnerung“ versetzt. Ruinen bekräftigen die Wurzeln unserer Vergangenheit und festigen unsere heldenhaften Referenzen, und wenn diese nicht existieren, erfinden wir sie.

In dieser Arbeit spricht Jose Quintanilla über die falsche Ruine – auch Folly oder Caprice genannt –, die ab dem 18. Jahrhundert in den Landschaftsgärten der europäischen Oberschicht in Mode kam. Als Erzeuger von Erinnerungen auf Abruf stellen sie die westliche Geschichtsauffassung nach und klammern sich an eine heroische Vergangenheit, die sich durch das Aufkommen der industriellen Revolution und der Moderne bedroht fühlt, während sie gleichzeitig das Gewissen beruhigen, das durch die zunehmende Umweltzerstörung, die Überausbeutung natürlicher Ressourcen, den skrupellosen Einsatz von Kindern und Sklaven sowie die Aneignung fremden Reichtums in den kolonisierten Gebieten gestört ist.

Das Projekt MEMORABILIA, das 2021 die Sondererwähnung von PhotoEspaña bei den ENAIRE-Fotografiepreisen erhielt und im selben Jahr in Santander im Rahmen des Festivals ausgestellt wurde, wird zum ersten Mal als Einzelausstellung in Madrid präsentiert, nachdem es auf Kunstmessen und in so emblematischen Räumen wie dem Centre Pompidou in Málaga gezeigt wurde. Darüber hinaus hat der Künstler mehrere exklusive Werke für diese Ausstellung in der Galerie vorbereitet.

Quintanilla lädt uns ein, darüber nachzudenken, wie Geschichte und unser kollektives Gedächtnis durch wunderschöne Bilder konstruiert werden, die direkt aus der romantischen Ästhetik stammen und an denen er in den letzten Jahren gearbeitet hat. Eine sehr passende Reflexion in der aktuellen unsicheren politischen und ökologischen Situation.





© José Quintanilla / © DDR ART GALLERY

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