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José Quintanilla - #01 GOLD # Memorabilia [Die erfundene Erinnerung]

José Quintanilla - #01 GOLD # Memorabilia [Die erfundene Erinnerung]

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Titel: #01 GOLD #Memorabilia [Das erfundene Gedächtnis].


Serie: MEMORABILIA, Das erfundene Gedächtnis.

„Die Vergangenheit existiert nicht. Es gibt nur ihre unendlichen Darstellungen“

Ryszard Kapuscinski.


Die falsche Ruine als Metapher für die Konstruktion von Erzählungen ausgehend von einem angeblich wahren Ereignis. Die Realität hinterfragen.

Autor: José Quintanilla.

Technische Daten:

Schwarz-Weiß-Film, Mittelformat Pentax 6x7. Autorenkopie Pigmenttinten auf 18 gr. japanischem Papier auf Blattgold und Dibond.

Aluminiumrahmen mit Walnussfurnier und entspiegeltem Museumsglas.


Jahr: 2025.

Edition, Produktion und Maße:
Limitierte, serielle und nummerierte Auflage, vom Künstler handsigniert und nummeriert. Echtheitszertifikat.
Auflage von 5 + 2 P.A.

Maße:
Gedrucktes Bild 50 x 35 cm.

Gerahmt Museumsglasqualität: 60 x 45 x 2,5 cm. 


Musée Georges Pompidou, Málaga.
Besondere Erwähnung PHotoEspaña bei den Premios Fundación Enaire 2021.
Ausstellung PHotoEspaña im Centro de Arte Faro de Cabo Mayor in Santander.
im Rahmen des PHotoEspaña Festivals 2021.



MEMORABILIA, Das erfundene Gedächtnis.

„Wenn dir die Vergangenheit nicht gefällt, ändere sie“ William L. Burton.

Unter den monumentalen Darstellungen wird die Ruine zum Schlüssel für unser kollektives Gedächtnis, dem Tor zum Traumland, das uns, wie Marc Augé sagte, in eine „reine Zeit, ohne Datum, aber mit Gedächtnis“ versetzt. Ruinen bekräftigen die Wurzeln unserer Vergangenheit und festigen unsere heroischen Referenzen, und wenn diese nicht existieren, erfinden wir sie.

In dieser Arbeit spricht Jose Quintanilla über die falsche Ruine – auch Folly oder Caprice genannt –, die ab dem 18. Jahrhundert in den Landschaftsgärten der europäischen Oberschicht in Mode kam. Als Erzeuger von Erinnerungen auf Abruf bilden sie die westliche Sicht der Geschichte nach und klammern sich an eine heroische Vergangenheit, die durch die Ankunft der industriellen Revolution und der Moderne bedroht wird, während sie gleichzeitig das Gewissen beruhigen, das durch die zunehmende Umweltzerstörung, die Überausbeutung natürlicher Ressourcen, den rücksichtslosen Einsatz von Kindern und Sklaven und die Aneignung fremden Reichtums in den kolonisierten Gebieten gestört wird.

Das Projekt MEMORABILIA, das 2021 die Besondere Erwähnung von PhotoEspaña bei den ENAIRE Fotografiepreisen erhielt und im selben Jahr im Rahmen des Festivals in Santander ausgestellt wurde, wird zum ersten Mal als Einzelausstellung in Madrid präsentiert, nachdem es auf Kunstmessen und an so emblematischen Orten wie dem Centre Pompidou in Málaga gezeigt wurde. Darüber hinaus hat der Künstler mehrere exklusive Werke für diese Ausstellung in der Galerie vorbereitet.

Quintanilla lädt uns ein, darüber nachzudenken, wie Geschichte und unser kollektives Gedächtnis durch wunderschöne Bilder konstruiert werden, die direkt aus der romantischen Ästhetik stammen und an denen er in den letzten Jahren gearbeitet hat. Eine sehr passende Reflexion in der unsicheren politischen und ökologischen Situation von heute.





© José Quintanilla / © DDR ART GALLERY

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